08.01.2017

30. I Was Here by Gayle Forman

I regret to inform you that I have had
to take my own life.This decision
has been a long time coming, and was
mine alone to make. I know it will
cause you pain, and for that I am
sorry, but please know that I needed
to end my own pain. This has nothing
to do with you and everything to
do with me. It's not your fault.
Meg

Dieses Buch ist nicht nur das Letzte, welches ich 2016 gelesen habe, sondern auch mein persönlicher Favourite aus dem letzten Jahr. Die Autorin Gayle Forman ist bekannt für If I Stay (Wenn Ich Bleibe) und da ich sowohl das Buch als auch den Film sehr mag, hatte ich relativ hohe Erwartungen an I Was Here. Ich wurde nicht enttäsucht - ganz im Gegenteil - mir gefällt es sogar noch besser als If I Stay und ich hoffe SO sehr auf eine Verfilmung.


Ich liebe Bücher, in deren Stories ich mich wirklich verlieren und nicht aufhören kann, zu lesen. Als ich I Was Here angefangen habe, waren es dann mal schnell 113 Seiten am ersten Tag und es fiel mir wirklich so schwer abends das Buch wegzulegen und schlafen zu gehen. Man möchte einfach wissen, was passiert und man entwickelt auch schnell Sympathie für die Protagonistin. Jedenfalls ging es mir so.


"A pitch-perfect blend of mystery, tragedy, and romance."
- Stephen Chbosky, author of The Perks of Being a Wallflower


Die Geschichte handelt von zwei unzertrennlichen Freundinnen, die alles teilten und voneinander wussten. Das dachte Cody zumindest immer, bis Meg sich unvorhergesehen das Leben nimmt. Zurückgelassen, traurig und verwirrt versucht Cody herauszufinden, was hinter der plötzlichen Entscheidung ihrer Freundin steckt. Dabei erfährt sie nicht nur die erschreckende Wahrheit über den Selbstmord, sondern fängt an ihre Freundschaft zu Meg zu hinterfragen, sowie die Liebe und das Leben an sich. Während ihrer Suche findet Cody nicht nur Antworten, sondern auch sich selbst.


Mit den Themen Depression, Selbstmord und im Allgemeinen mental illness beschäftige ich mich schon seit ein paar Jahren, da eine sehr enge Freundin von mir damit zu kämpfen hatte. Meiner Meinung nach sollte man dem Seelischem sowieso genau so viel Aufmerksamkeit schenken, wie dem Körperlichen. Nur weil man etwas nicht sehen kann, heißt es nicht, dass es nicht da ist.
Allerdings entdeckt Cody Dinge, die auch für mich komplett neu waren und wirklich mehr als schockierend. Umso schöner ist jedoch, das Ende. Das Buch mag kein Thriller sein, aber trotzdem konnte ich nicht aufhören Seite für Seite zu verschlingen. Man begleitet Cody durch die Zeit nach Megs Tod und möchte einfach genau so sehr die Wahrheit heraus finden, wie sie.


Eine ganz große Lese-Empfehlung von mir!

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend & einen guten Start in die neue Woche! :)
 Nina

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